Das Limmat Lädeli

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enn man das Kult Lädeli im trendigen Kreis 5 betritt, fühlt man sich sogleich in die Zeit des klassischen Tante-Emmas-Ladens zurückversetzt: 5 riesige Suppentöpfe stehen hinter der Theke – eine wohlduftende Suppenwolke umgibt einem sogleich, denn Woche für Woche bieten die freundlichen Damen leckere, hausgemachte Suppen an (siehe TripAdvisor).

Zu den Suppen – im rezyclierbaren Kartonbecher versteht sich – gibt es ein Brötchen und eine Frucht dazu. Mit diesem Paket wie von Grossmutter ausgestattet, gibt sich das Publikum die Klinke in die Hand. Vom Bänker bis zum Studi – die Begeisterung ist gross, wie man zweifellos an der langen Schlange zur Mittagszeit erkennen kann. Aber auch ein Nicht-Suppenfan kommt auf seine Kosten, so z.B. mit köstlichem Fleischkäse, Pies oder verschiedenen Desserts. Ausserdem allerlei Konserven, Greyerzer, Landjäger, Schoggiriegel, Tabak, Waschmittel und vieles mehr.

Für Zuhause gibt es ein empfehlenswertes Kochbuch aus der Suppenküche des Limmat Lädelis (siehe Echtzeit Verlag).

 

Babu’s Bakery & Coffeehouse

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enn man auf Google nach den Top 10 Cafés in Zürich sucht, stösst man schnell auf das Coffeehouse Babu’s. Das beliebte Coffeehouse liegt zentral im Kreis 1 und ist von morgens bis abends gut besucht, doch dank dem regen Treiben der Kaffee- und Kuchen-Liebhaber wird in der Regel schnell ein Plätzchen frei.  

Das Lokal im Vintage-Look erinnert ein bisschen an Omas Küche und strahlt auch (abgesehen vom zuvor genannten Gewusel) genau diese vertraute Heimeligkeit. Von der Auslage der Backstube kannst Du Dir unter vielen hausgemachten Leckerein Deine Lieblingsschnitte auswählen. Neben reizend verzierten Kuchen und selbstgemachten Getränken kann man im Babu’s aber auch leckere Gerichte aus der Küche bestellen (siehe Babu`s).

 

 

Ich selber habe etwas Neues ausprobiert und mir eine Focaccia gegönnt: Mmh, das schneckenförmige Gebäck war mit einer würzigen Tomatensauce und mediterranen Kräutern versehen und schmeckte wirklich himmlisch. Ich glaube, dieses Geschmackserlebnis ist schwer zu toppen, und es wird mir deshalb wohl noch lange in bester Erinnerung bleiben!

Wurst beim „Sternen“, Kaffee beim „ ViCAFE“

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er Sternen Grill oder auch liebevoll “Beste Bratwurst in der Stadt” (siehe TripAdvisor) genannt, ist ein wahre Zürcher Institution am Bellevue, Kreis 1. Hier kannst Du Dir eine originale, leckere St. Galler Bratwurst mit scharfem Senf und knusprigem Gold Bürli gönnen. Oder aber weitere Imbiss-Klassiker (siehe Angebot) – natürlich alles us de Schwiiz! Und mit etwas Glück trifft man da auch nationale Berühmtheiten oder lokale Prominente – schau selber vorbei.

 

 

Und warum am selben Ort auch den Kaffee trinken, wenn gleich ein paar Meter weiter noch eine Attraktion aufwartet? Bestell Dir einen leckeren Kaffee an der erst kürzlich eröffneten Espresso Bar ebenfalls am Bellevue (siehe ViCAFE). Der hauseigene Kaffee wird von überall auf der Welt fair sowie nachhaltig eingekauft, in der Schweiz geröstet und veredelt, bis Du ihn von einem netten Barista mit südländischem Flair an der Theke der Espresso Bar serviert bekommst – mmhhh lecker.

Der Mühlesteg: Liebesbrücke von Zürich

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it einem kleinen Schloss, das an Brücken befestigt und dessen Schlüssel nachher feierlich ins Wasser geworfen wird, schwören sich verliebte Paare die ewige Liebe.

 

 

Zum ersten Mal tauchte dieser Brauch in einem italienischen Roman auf und wurde direkt von den Römern an der Milvischen Brücke übernommen und die „Lucchetti dell’Amore“ („Schlösser der Liebe“) waren geboren. Diese Idee aus Italien  verbreitete sich bald auf der ganzen Welt und landete schliesslich auch im romantischen Zürich.

„Per sempre“ („für immer“), alle Ihr Verliebten da draussen – besiegelt Eure Liebe auf dem Mühlesteg…

Das ODEON Café, Bar und Restaurant

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as Grand Café Odeon ist ein Kaffeehaus am Limmatquai gleich neben dem Bellevue. Wenn man das Café Odeon betritt, wird man vom Charme gleich überwältigt.

 

 

Man kann sich bildlich ausmalen, wie hier um 1911 die Kreativszene Zürichs – zahlreiche Schriftsteller, Maler und Musiker – verkehrte. Das Odeon, wie es die Zürcher respektvoll nennen, ist ein kleines Jugendstil-Café, das durch seine hohen Wände sowie die schnörkelhafte Einrichtung aus Marmor und Messing besticht. Das Zürcher Kult-Café Odeon – legendär und weltoffen, ist definitiv einen Besuch wert! (siehe Café Odeon).

 

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Die MIGROS-Kinder und die M-Budget-Linie Teil 2

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M-Budget

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bsolut einmalig find‘ ich, dass es sich in Anlehnung an den kommerziellen Wettstreit der beiden grössten Schweizer Supermärkte MIGROS (Nr. 1) und COOP (Nr. 2) im alltäglichen Sprachgebrauch eingebürgert hat, sich selbst als ein MIGROS- oder eben ein COOP-Kind zu bezeichnen, je nachdem wohin die Eltern einem jeweils zum Einkaufen mitnahmen. Und irgendwie scheint die MIGROS auch hierbei die Nase vorn zu haben, wie kreative „Liebesbeweise“ verschiedenster Art nahe legen (siehe Video “Migros Chind” von einem Schweizer Musiker).

Mein Partner auf jeden Fall ist stolz darauf, dass er ein MIGROS-Kind ist, und bekräftigt dieses Statement auch gerne immer mal wieder im Freundes- und Bekanntenkreis.

Dass auch künftige Generationen früh mit der Marke MIGROS in Kontakt kommen, dafür sorgt nicht zuletzt auch die preisgünstige M-Budget-Linie, welche dank ihrem immer gleichen, trashigen Design bereits Kultstatus hat (siehe Fanartikel). Das breite Sortiment aber auch die humorvollen Werbekampagnen mit den witzigen Aktionen erleichtern den preiswerten Einstieg in die MIGROS-Welt – ich selbst habe die Produkte getestet und für gut empfunden. Und falls Ihr noch preisgünstiges Knabberzeug für die nächste Party braucht, dann schaut doch auf der M-Budget-Website vorbei (siehe Apere-Sack).

Die MIGROS oder ein Supermarkt „ein M besser“ Teil 1

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er Detailhändler MIGROS ist nicht nur der Marktführer in der Supermarkt-Branche sondern v.a. auch fester Bestandteil der Schweizer Kulturgeschichte und Identität.

 

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Zu dieser Popularität trägt sicher auch das flächendeckende Netz mit rund 650 Filialen bei: So findet sich sowohl in abgelegenen Regionen der Schweiz, in Agglomerationen oder in Städten eigentlich immer eine Einkaufsmöglichkeit beim orangenen M. Der Hauptsitz der MIGROS befindet sich in Zürich.

Auch die bewegende Geschichte um den Gründer Gottlieb Duttweiler, der es anfangs schwer hatte aber dennoch immer zu seinen sozialen Werten stand, hat sicher zum Kult (siehe „Die Migros-Idee“) um diese Firma beigetragen.

Der Hauptunterschied zu anderen Supermärkten liegt darin, dass die MIGROS überwiegend eigenproduzierte Produkte aus der Schweiz vertreibt und dabei nicht nur die Verkaufslokale sondern auch die Produktionsbetriebe selbst in der Hand hat. So etwas kannte ich aus Deutschland bisher nicht und war im ersten Moment auch eher etwas skeptisch – kann das wirklich gehen? Aber unterdessen weiss ich, ja das geht, und zwar sehr gut. So war ich etwa regelrecht erschlagen und überrascht von der riesigen Obst- und Gemüse-Abteilung, welche eigentlich keine Wünsche offen lässt. Aber unterdessen bin ich auch vom übrigen Angebot restlos begeistert. Es sind richtig gut gemachte Produkte und dies auch noch zu einem – für Schweizer Verhältnisse – richtig günstigen Preis.

Die Rote Fabrik

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ie „Roti“ ist ein bekanntes Fabrikareal in Wollishofen (Kreis 2), wo früher in kreativem und inspirierendem Umfeld beste Seide verarbeitet wurde. Den Namen hat die ehemalige Industriefläche in erster Linie, weil die Gebäude darauf durchgehend aus roten Backsteinen gebaut sind. Der Name rührt aber auch daher, weil sich Linksparteien anfänglich für die Umnutzung der Fabrik einsetzten.

 

 

Heute wird die Rote Fabrik seit über 30 Jahren als Kulturzentrum genutzt und konnte sich als kreativer, alternativer Gegenpol zum vielfältigen, kommerziellen Angebot von Zürich etablieren. Sie zählt zu den vielseitigsten sowie bedeutendsten Kulturzentren Europas und bietet viel Interessantes in unzähligen Facetten: Kulturgeniesser können sich nicht nur an einem vielfältigen Programm zum vernünftigen Preis erfreuen, sondern auch an einem wunderschönen Fleckchen direkt am Zürichsee. Neben Veranstaltungen und Vorträgen in den Bereichen Kunst, Musik, Film, Theater sowie Tanz werden auch politische Veranstaltungen – was in einem „roten Haus“ mit dieser Vergangenheit natürlich nicht fehlen darf – durchgeführt. Daneben gibt es ein Restaurant „Ziegel oh Lac“ (siehe Ziegel oh Lac), der mit fairen Preisen aufwartet (probiere doch mal die Spaghetti Bolognese zu CHF 18.-!), zahlreiche Künstlerateliers, Medienbüros etc (siehe Rote Fabrik).

Als weiteren Geheimtipp sei den Besuchern der Streetparade die Lethargy empfohlen. Diese subkulturelle Gegenbewegung zu den kommerziellen After-Partys nach dem Musik- und Tanz-Umzug ums Zürcher Seebecken findet jedes Jahr und zwar drinnen und draussen rund um die legendäre Rote Fabrik statt (siehe Lethargy).

Das Toni-Areal

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evor Gestaltung und Design Einzug in dieses Areal im Arbeiterquartier 5 hielten, gab es dort eine grosse Milchverarbeitung, die Toni-Molkerei. Dem hier ansässigen Unternehmen haben wir u.a. auch das weltberühmte Toni Joghurtglas (siehe Archiv ZHdK) mit seinen mehrfach prämierten Werbekampagnen zu verdanken.

 

 

Wer so viel Milchprodukte produziert, braucht auch eine richtige Molkerei und so entstand das massive Industrie-Gebäude. Heute beherbergt „s’Toni“ nach einem mehrjährigen Umbau zum grossen Teil die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).

Ausserdem ist dort auch das Museum für Gestaltung (siehe Schaudepot), welches Wechselausstellungen zeigt und eine Design-, Grafik-, Kunstgewerbe- sowie Plakat-Sammlung mit über 500 000 Objekten vereint.

Wenn Du es schaffst unter der Woche das Museum zu besuchen, stehst Du mitten im lebendigen Campusbetrieb. Du kannst in der Mensa zu Mittag essen und bei schönem Wetter auf dem Dach noch ein Sonnenbad nehmen. Und wenn Du über die Gänge schlenderst, kreuzen Studenten aus allen Kunstrichtungen (Design, Medien, Musik, Film und Theater) Deinen Weg und vielleicht kannst Du mit etwas Glück dem Orchester lauschen.

Das Toni-Areal – ganz bestimmt einer meiner Lieblingsorte in Zürich!