Die Bahnhofstrasse

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as Bahnhofsviertel einer Grossstadt verbindet man in Deutschland oft mit Schnellimbiss, Sexshops und oft auch mit Rotlicht-Milieu. Das trifft auf die Zürcher Bahnhofstrasse ganz und gar nicht zu. lm Gegenteil sie ist die Pracht-Meile der Stadt, vergleichbar mit der 5th Avenue in New York, die Bond Street London oder der Champs Elysées in Paris.

 

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Wenn man aus dem Haupteingang des Zürcher Hauptbahnhofs hinaus schreitet – am gusseisernen Alfred Escher-Brunnen vorbei – steht man schon in der unteren Bahnhofstrasse, welche Restaurants und bekannte Schweizer Einkaufshäuser wie Globus, Manor oder Jelmoli beherbergt. Auch Dosenbach (Schweizer „Deichmann“), H&M, Benetton, Swatch etc. sind hier vertreten und bieten auch für den etwas schmaleren Geldbeutel das Eine oder Andere.

Je weiter in Richtung See man diese zentrale, übrigens autofreie Strasse, läuft, desto mehr befindet man sich in der Region der oberen Bahnhofstrasse, wo sich die Luxusboutiquen befinden. Hier findest Du z.B. Shops von Louis Vuitton, Cartier, Prada, Tissot etc. Und auf 2/3 des Weges sind am Paradeplatz natürlich auch die Banken vertreten, wie etwa UBS oder Credit Suise. Hier findet sich auch das Café Sprüngli, wo ich Dir einen Kaffee mit Luxemburgerli empfehle.

 

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Kurz vor Weihnachten, wie im Moment, leuchtet die Bahnhofstrasse in voller Pracht.

Denn Lucy („Lucy in the Sky with Diamonds“) wurde wie jedes Jahr seit 2010 ausgepackt, abgestaubt und aufgespannt. Jetzt schwebt die Lichtinstallation als vorweihnachtlicher Sternenhimmel über der Bahnhofstrasse. Komm und schau’s Dir an…

 

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Der Kreis 1

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ie Stadt Zürich besteht aus 12 Stadtteilen, hier spricht man aber von Kreisen oder Quartieren.
Und heute stelle ich Dir den Kreis 1 – die Altstadt und somit das Zentrum oder die Mitte – vor.

Die Limmat trennt die Altstadt in zwei Teile, wobei sich die Uferseiten „Schipfe“ auf der linken und „Niederdorf“ auf der rechten Seite. Nennen. Um links und rechts festlegen zu können, steht man übrigens in Fliessrichtung des Flusses: Die Limmat fliesst aus dem Zürichsee heraus, durch die Stadt hindurch und in Richtung des Kantons Aargau. Auf beiden Seiten der Altstadt gibt es Häuser zum Verlieben und jede Menge schnuckelige Gässchen zum Bummeln und interessante Shops zum Stöbern. Wer hier wohnt hat gute Kontakte und das nötige Kleingeld.

Übrigens, auf dem Fluss kann man bei passendem Wasserstand mit dem Limmatschiff den Kreis 1. vom Wasser aus erleben und bis in den Zürichsee hinein und zum „Zürihorn“ schippern. Die Boote sind so flach damit sie unter den Brücken passen, welche das Niederdorf und die Schipfe verbinden. Diese Attraktion kann man mit dem normalen ZZV-Billet (siehe ZVV) geniessen und so oft die Limmat hoch und runter schippern, wie es gültig ist. Ach ja, hier spricht man von „Billet“ und nicht von „Ticket“ oder „Fahrschein“.

Über der Altstadt ragt das Grossmünster – es ist das sozusagen das Wahrzeichen und Erkennungsmerkmal für Zürich – eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass es eines der beliebtesten Postkartenmotiv ist. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt etwas erhöht der Lindenhof mit einem wunderbaren Blick auf das Niederdorf und das Grossmünster bis hin zum See. Mächtig viel alte Geschichte wird hier erzählt! Vom Lindenhof ist es dann noch ein kurzer Spaziergang zum Stadthaus und auch zum Fraumünster.

 

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Über das Limmatufer hinaus befinden sich weitere Hotspots, wie etwa der Hauptbahnhof oder die Bahnhofstrasse, das weltbekanntes Shopping Paradies der City mit vielen internationalen Marken wie Apple, H&M, Cartier, Louis Vuitton aber auch vielen traditionellen Schweizer Marken (siehe Bahnhofstrasse Zürich). Die Preise können im ersten Moment abschrecken, aber traut Euch ruhig auf Shoppingtour zu gehen, denn auch hier findet man gute Angebote.

Weiter sind im Kreis 1 auch das Landesmuseum mit dem wunderschönen Platzspitz (weitläufiger Park an der Limmat), der Paradeplatz mit dem Sprüngli (hier gibt’s die leckeren „Lusemburgerli“!), das Central mit der Polybahn zur Universität und der Aussichtsterrasse hinter der ETH (Eidg. Technischen Hochschule), das Bellevue mit dem Sechseläutenplatz und der Bürkliplatz (Flohmarkt am Samstag von März – Oktober).

Vom Bellevue aus kann man übrigens tolle Spaziergänge links und rechts des Zürichsees in Angriff nehmen. Wobei die rechte Seite (wie beim Fluss steht man für die Orientierung auch hier in Fliessrichtung) von den Einheimischen als „Goldküste“ (= Sonnenseite) und die linke Seite als „Pfnüselküste“ (= Erkältungsseite) bezeichnet wird. Auf der rechten Seite ist bei schönem Wetter stets das grosse Flanieren angesagt und zwar ganz nach dem Motto „sehen und gesehen werden“. Bei gutem Wetter wirkt die Szenerie geradezu wie eine surreale Fotomontage, wenn am Horizont über dem glitzernde See die schneebedeckten Alpen sichtbar werden – atemberaubend und sehenswert, wow.

Du merkst, der Kreis 1 ist für mich als Zürich-Einsteiger ein absolutes Muss und ich wünsche auch Dir viel Spass beim Entdecken!

 

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Um was geht´s

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oi und herzlich willkommen auf meinem Blog! Mein Name ist Steffi und ich bin vor Kurzem der Liebe wegen nach Zürich gezogen. Nun entdecke ich Stück für Stück meine neue Heimatstadt und meine Zuneigung für diesen wunderbaren Fleck wird von Tag zu Tag grösser.02-Goodbye-Germany-Hello-SwitzerlandHello-Switzerland-WebseitenIconZürich ist nicht nur die grösste Schweizer Stadt und eine lebendige, dynamische Metropole sondern auch ein Ort, wo über 160 (!) Nationalitäten und Kulturen auf einer Fläche von etwas mehr als 90 km2 zusammenkommen, um gemeinsam zu leben, zu arbeiten, zu feiern und einfach glücklich zu sein. Mit meinem Blog möchte ich Dich in guter, alter Goodbye Deutschland-Manier an meiner Auswanderung teilhaben lassen und Dich mitnehmen auf meiner spannenden Entdeckungsreise.

Nun geht’s los: Ich freue mich, bist Du dabei, wenn ich die urbane Vielfalt Zürichs entdecke und meine Begeisterung für diese kleine, aber ganz grosse Stadt mit Dir teile. Chum doch eifach mit…